Der Onlinehandel boomt und bietet Unternehmern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Für deutsche Onlinehändler lohnt sich besonders der Markteintritt in die Schweiz, um die Einnahmen weiter zu steigern. Das vergleichsweise hohe Durchschnittseinkommen resultiert in einer hohen Kaufkraft und die Zahlungsmoral der Schweizer ist vorbildlich. Aber welche Besonderheiten müssen beim Markteintritt in die Schweiz beachtet werden?

Der attraktive Schweizer MarktBesonders für deutsche Onlinehändler ist der Schweizer Markt ein attraktiver Markt


1. Die rechtlichen Rahmenbedingungen als Basis

In der Schweiz gelten andere Steuer- und Zollbestimmungen. Wer sich nicht selbst mit diesem Thema beschäftigen will, sollte einen entsprechenden Versandpartner auswählen. Speziell für kleinere Onlineshops ist dieser Schritt genau die richtige Wahl und bewahrt vor rechtlichen Problemen.

 

2. Die Zahlungsmethoden als wichtiges Kriterium

Bekannte Zahlungsoptionen sorgen für das notwendige Vertrauen von potenziellen Kunden. Zu den beliebtesten Zahlungsdienstleistern in der Schweiz zählen zum Beispiel Datatrans und SIX Payments. Abhängig von der jeweiligen Zielgruppe kann eine entsprechende Erweiterung der Zahlungsvarianten von großem Vorteil sein.

 

3. Vorab den Markt und die Erfolgschancen testen

Bevor Investitionen für einen Markteintritt in der Schweiz getätigt werden, gilt es die Erfolgsaussichten zu prüfen. Zu diesem Zweck können Plattformen wie Galaxus oder Ricardo genutzt werden, auf denen Verbraucher aus der Schweiz verschiedenste Produkte bestellen.

 

4. Berücksichtigen Sie die Besonderheiten der Sprache

Weil die Schweiz ein mehrsprachiges Land ist, spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle. Bei Lieferungen in die französisch- oder italienischsprachigen Gebiete muss zum Beispiel die Etikettierung und der Kundensupport entsprechend angepasst werden. Doch dieses gilt nicht nur für französisch oder italienisch. Selbst in der deutschen Sprache gibt Feinheiten die sich von dem Sprachgebrauch in der Bundesrepublik unterscheiden.

 

5. Eine eigene Domain für die Schweiz

Im Idealfall ist der Onlineshop nicht nur unter der klassischen .de-Adresse erreichbar, sondern auch über eine eigene .ch-Domain. Auf diesem Weg lässt sich ein maßgeschneidertes Sortiment und eine passende Preisgestaltung für die Kunden aus der Schweiz zusammenstellen.

 

6. Maximale Transparenz für die Lieferung in die Schweiz

Wenn die Produkte aus einem deutschen Lager in die Schweiz geliefert werden, fallen zusätzliche Kosten an. Laut der schweizerischen Preisbekanntgabe-Verordnung müssen die anfallenden Gebühren aufgeschlüsselt und übersichtlich dargestellt werden. Im Optimalfall wird im Onlineshop eine Tabelle integriert, mit der jeder Kunden die Lieferkosten exakt nachvollziehen kann.

 

7. Den unkomplizierten Kauf auf Rechnung anbieten

Viele Onlinehändler wollen den Kauf auf Rechnung nicht anbieten, da sie eine hohe Quote an Zahlungsausfällen befürchten. Die Verbraucher in der Schweiz sind aber sehr verlässliche Kunden und kommen ihrer Zahlungsverpflichtung in der Regel fristgerecht nach. Der Kauf per Kreditkarte wird von vielen Schweizern hingegen abgelehnt, was die Wichtigkeit des Rechnungskaufs unterstreicht.

 

8. Eine Fiskalvertretung regelt die steuerlichen Pflichten

Ein Fiskalvertreter ist ein Wirtschaftsbeteiligter, der für deutsche Onlinehändler die benötigte Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer beantragt. Darüber hinaus kümmert sich ein solcher Vertreter um die zugehörigen Abrechnungen und Meldefristen. (Mehr Infos hier)

 

9. Überlegungen bezüglich der Währung für den Kaufabschluss

Als Alternative zum Kauf in Euro sollten Sie auch die Zahlung in Schweizer Franken akzeptieren. Wenn Sie entsprechende Überweisungen nicht annehmen möchten, sollte zumindest in Klammern hinter den Preisen in Euro die Umrechnung in Schweizer Franken stehen.

 

10. Der Fokus auf lokale Anbieter

Die Verbraucher in der Schweiz bevorzugen lokal ansässige Firmen, was beim Markteintritt unbedingt zu bedenken ist. „Schweizer kaufen gerne bei Schweizern“. Für nachhaltigen Erfolg empfiehlt sich deshalb ein eigener Firmensitz vor Ort. Durch dieses Vorgehen sichern Sie sich zudem steuerliche und zollrechtliche Vorteile.

 

Die kostengünstige Lösung für einen einfachen Schweizer Markteintritt

Die einfache und kostengünstige Lösung für den Schweizer Markteintritt: Das Swiss Service Center für deutsche KMU Betriebe

 

Sparen Sie sich die Kosten für eine eigenständige Niederlassung oder Fiskalvertretung  in der Schweiz und gründen Sie stattdessen eine eigene kostengünstige Betriebsstätte in der deutschen Exklave Büsingen (deutsches Hoheitsgebiet aber Zoll- und Wirtschaftsgebiet Schweiz).
Tipps Schweizer Markteintritt
Ihre eigene Schweizer Niederlassung mit dem Swiss Service Center 

Ihre Vorteile:

  • Zu den Kosten einer Fiskalvertretung erhalten Sie eine Schweizer Büroadresse: CH-8238 Büsingen
  • Treten Sie als Schweizer Firma auf – „Schweizer kaufen gerne bei Schweizern“ – und profitieren Sie von der hohen Kaufkraft
  • Mit einer Betriebsstätte in Büsingen erhalten Sie automatisch eine Schweizer Mehrwertsteuernummer – und das ohne Hinterlegung einer Kaution!
  • Verzollungen können Sie neu über Ihren Hauptbetrieb und Ihrer neuen Betriebsstätte in Büsingen mit einer Proforma-Rechnung machen und Ihre Schweizer Kunden mit einer Schweizer Adresse bedienen
  • Sie benötigen keine zweite Buchhaltung und können die Schweizer Umsätze mit 7,7% MwSt. und die Einfuhrumsatzsteuer für Wareneinfuhren als Vorsteuer in Ihrer Finanzbuchhaltung verbuchen

 

Haben Sie noch Fragen?

Rufen Sie uns einfach für ein erstes und kostenfreies Beratungsgespräch an 07734 / 935 748. Günther Karl Schäfer, Unternehmer und Verleger mit Sitz in Büsingen und Gründer des Swiss-Service-Center, ein Beratungsunternehmen für deutsche KMU-Betriebe.

 

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